Kommentare eines Chemikers

1. Ich erlaube mir einige Kommentare zum Volto Santo - Film im ZDF vom Karfreitag 2007.

Padre Pío, Maria Valtorta, und einige von Ihnen, liebe FreundInnen, sowie einige Zeugnisse hier in Nicaragua, bilden die Basis, dass wir WISSEN, es ist der Herr,..... und Blandina und Padre Pfeiffer haben dies ja klar beweisen können.

 

2. Interessant sind trotzdem die Widersprüche, in die sich Anti-Archeiropoietos-Leute verwickeln:

a) Die Dürer-Geschichte, (welche ja sowieso nicht die Sindone-Koinzidenz erklären könnte), wurde anscheinend selbst im Film verworfen.

b) Zuerst mal: Bei allen 3 Archeiropoieten (Guadalupe, Sindone, Manoppello), gleichgültig, wann genau sie entstanden sind: niemand vor ca. 1980 hätte überhaupt die Kenntnisse besessen, um ALL die SICHTBAREN Effekte dieser Objekte "produzieren" zu können, egal ob mit oder ohne "Farbe". Selbst HEUTE wäre es noch ein Ding der Unmöglichkeit, von den drei Tüchern "Fälschungen" herstellen zu können. DIES SCHEINT MIR ZENTRAL (wissenschaftlich gesehen).

c) Siehe meinen Nachtrag. Refraktion +Diffraktion könnten physikalisch gesehen die Farbwechsel im Volto Santo am besten erklären. Falls es sich  trotzdem um Farbspuren; handeln sollte (der Beweis dazu steht IMMER noch aus, ich habe keine Spektren gesehen, und dann ist da noch Chiara Vigo!), würde das Wunder aber eigentlich nur NOCH komplizierter: Im Anhang (linkes Auge), sieht man klar, dass ein und derselbe Ort im Volto Santo verschiedene Farbtöne haben kann, die sich Absorptions- spektroskopisch aber ausschließen: z.B.gold oder blau, rot oder grün und physikalisch normalerweise nur durch Beugungsgitter entstehen können. Da soll mir also mal Giulio Fanti erklären, wie z.B. EIN Pigment verschiedene Spektren produzieren kann!

d) Zudem, bei Pigmenteffekten wäre die ganze "Entstehungsgeschichte" beim Volto Santo noch komplizierter um erklären zu können was man SIEHT.

3. Die Gegner der Archeiropoieten versuchen bei Guadalupe seit 500 Jahren, bei der Sindone seit 100 Jahre, nun halt auch beim Volto Santo, mit angeblich wissenschaftlichen Argumenten das Wunder zu "demontieren". Sehr auffällig ist aber bei allen, dass sie, um EIN Argument halten zu können, Dutzende von anderen, ebenso wissenschaftlichen Argumenten, einfach total ausblenden müssen. Nicht gerade sehr wissenschaftlich.

Nachtrag:

Als Chemiker waren spektroskopische Untersuchungen während 25 Jahren mein Spezialgebiet. Bei Farben, Pigmenten, Gemälden usw. entsteht die "Farbe" aufgrund der Absorption und Reflexion. Z.B. bei Chlorophyll: Es absorbiert mehrheitlich im roten und blauen Spektralbereich (diese Wellenlängen (Energie) werden zur Photosynthese verwendet).Was übrig bleibt, reflektiert im Sichtbaren, ist dann also das Grün (IMMER Grün (nicht auch mal Rot!) wenn auch, je nach Licht, in verschiedenen Tönen), welches wir sehen. Dies ist ein chemisch-physikalischer Effekt, bei dem Elektronen des betr. Atoms/Moleküls Photonen absorbieren (oder emittieren).
Was bei Schmetterlingen, Regenbogen und eben beim Volto Santo passiert, -glaube ich-, ist Lichtbrechung (Refraktion +Diffraktion).Dieser faszinierende Effekt ist rein physikalisch, d.h. z.B. auf dem Schmetterlingsflügel hat's ganz feine (nano-meter!) Gitterstrukturen, die beugen nun also die Lichtwellen so, dass je nach Einfallswinkel sich die Farbe ändert, z.B. von grün nach blau, grau nach gold, usw. Bei einem "durchsichtigen" Pina-Nobilis-Tuch entsteht dann ein eigentliches "Hologramm", die verursachende Struktur sollte mit Rasterelektronen-Mikroskopie und Fluoreszenz-Spektrokospie ausfindig gemacht werden können. So oder so ist es aber wichtig hervorzuheben, dass es sich selbst dann um ein WUNDER handelt.

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Ganz herzliche Grüße in Christo,

Ihr Heinz Liechti, Managua, Nicaragua.

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